Die Bundesfamilienministerin Ursula „Zensursula“ von der Leyen macht mal wieder von sich reden. Zum einen will sie Stoppschilder ins Internet bauen und zum anderen soll das Waffengesetz verschärft werden. Und das in einer Weise, die sehr nach der Art der Bundesministerin für Familien, Frauen, Rentner und Jugend aussieht: man will den Leuten das Paintballspielen verbieten.
Jedoch zuerst zu den Stoppschildern, mit denen sich Frau von der Leyen ihren Schmähnamen „Zensursula“ verdient hat: Im kläglichen Versuch den Zugriff auf Kinderpornografie im Internet zu erschweren, lässt sie Nachfragen von nach solchen Seiten auf eine Seite mit einem stilisierten Stoppschild umleiten, auf der ein Hinweis, dass der Verkauf von Kinderpornografie den Kindesmissbrauch fördert und jede Menge Bogus über das Bundeskriminalamt steht. Zur Zeit läuft die ganze Aktion über einen einfachen Vertrag mit den Internetprovidern und hat noch keinen Gesetzescharakter. Das soll sich aber ändern.
Wie viele andere Menschen auch bin ich ein großer Fan des Grundgesetzes, vor allem der ersten zehn Artikel, deshalb habe ich die Onlinepetition gegen diese Maßnahme mitgezeichnet. Das ist doch mal Demokratie im Stil des frühen 3. Jahrtausends.
Zum Paintball: Bei der Änderung des Waffengesetzes, die aus irgendeinem Grund noch vor der Bundestagswahl im September durchgehen soll, sollen auch Paintball und Laserdome verboten werden. Diese Spiele sollen sittenwidrig sein und das Töten von Menschen trainieren.
Zur Hölle! Kann mir mal jemand eine Kriminalstatistik zeigen, in der Paintballspieler besonders hervorstechen? Wir befinden uns im gleichen Fanatismusbereich, in dem auch die Killerspiel-Verbieter stehen. Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für diese Behauptungen und trotzdem halten ein paar Berufspolitiker vier Monate vor der Wahl ihre Nase in den Sucher von Kameras.
In diesem Sinne: Trampolinspringen macht dich zum Killerspieler! Wählt mich!